Tagesgeld - Festgeld
Tagesgelder als auch Festgelder bieten Ihnen für einen im Voraus bestimmten Zeitraum sichere Zinseinkünfte. Zwischen diesen beiden Kontenformen gibt es aber ganz grundlegende Unterschiede. Wir möchten Ihnen helfen, herauszufinden, ob das Festgeld-Konto oder das Tagesgeld-Konto am besten zu Ihnen passt.
Die wichtigsten Unterschiede:
Tagesgeld
Beim Tagesgeld-Konto haben Sie die Möglichkeit, täglich über Ihr Geld verfügen zu können. Dafür dafür müssen Sie aber eventuelle Zinsschwankungen in Kauf nehmen.
Festgeld
Festgeld wird auch Termingeld genannt und es handelt sich dabei um eine zeitlich befristete Geldanlage.
Es wird dabei mit dem Kreditinstitut eine Laufzeit von mindestens 30 Tagen vereinbart, meist wird aber eine Vereinbarung von einem bis zwölf Monaten getroffen. Bei den meisten Banken beträgt der Mindest-Anlagebetrag 5.000 Euro. Am Ende der Laufzeit entscheidet der Anleger darüber, ob er sein Geld ausbezahlt bekommen möchte oder über eine weitere feste Laufzeit abschließt. Für die Verlängerung gilt dann der an diesem Tag aktuelle Zinssatz.
Bei den meisten Banken ist der Nominalzins, sowie der effektive Jahreszins bei der Festgeldanlage identisch, da keine Kosten für die Kontoführung entstehen. Der Zinssatz wird im Gegensatz zum Tagesgeld während der gesamten Laufzeit garantiert. Eine Kündigung des Festgeldkontos während der Laufzeit ist ausgeschlossen.
Das Festgeld eignet sich besonders für kurzfristige Geldanlagen, auf die man für einen bestimmten Zeitraum keinen Zugriff benötigt. Denn der Zinssatz für Festgeld liegt in der Regel 0,5 bis 1 Prozent über dem Tagesgeldzins.
Der Anlagebetrag wird für gewöhnlich auf ein Festgeldkonto eingezahlt, welches einem Girokonto ähnelt, nur dass man sein Geld nicht abheben kann. Das bedeutet, dass Sie als Anleger jederzeit sehen können, wie viel Kapital sich auf dem Konto befindet. Die Festgeldzinsen werden allerdings erst am Ende der Laufzeit fällig und dem Konto gutgeschrieben. Wer seine Geld also einen bis einige Monate entbehren kann, erzielt mit Festgeld fast immer eine höhere Rendite als mit dem Tagesgeld. Dabei gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher die Zins-Konditionen.
Mindestanlage und Anlagedauer
Die Mindestanlagesumme ist der Anlagebetrag, der notwendig ist, um ein Tagesgeld-Konto oder Festgeld-Konto zu eröffnen.
Ab diesem Betrag erhalten Sie bei Ihrer bank dann ein Tagesgeldkonto bzw. Festgeldkonto und erhalten für diese einen bestimmten Zinssatz.
Bei unseren Tagesgeld-Anbietern liegt die Mindesteinlage zwischen 0,- und 3.000,- Euro.
Die Maximaleinlage liegt zwischen 5.000,- Euro (z.B. bei der comdirect Bank) und unbegrenzt (z.B. bei der ING-DiBa).