Einlagensicherungsfonds

Als 1974 durch den Bankrott eines Kölner Bankhauses tausende Anleger ihre Ersparnisse verloren wurde eine weltweit einzigartige Sicherungseinrichtung geschaffen: der Einlagensicherungsfonds deutscher Banken.

Durch den Einlagensicherungsfonds werden in Deutschland private Geldanlagen in voller Höhe abgesichert. Das bedeutet, dass im Falle der Insolvenz einer Bank die Anleger trotzdem abgesichert sind und ihr Geld in jedem Fall zurückerhalten.

Dieses deutsche Sicherungssystem geht deutlich über die Anforderungen der EU hinaus. Nach dem Einlagensicherungs- und Anlageentschädigungsgesetz wären nämlich nur 90 Prozent der Einlagen abgesichert und auch nur maximal 20 000 Euro. Deshalb ist Ihr Geld in anderen EU-Staaten nur bis zu dieser Grenze abgesichert, während Sie in Deutschland vollen Schutz genießen!

Selbst kleinste Banken mit einem Eigenkapital von zehn Millionen Euro können mit dem Einlagensicherungsfond Einlagen pro Kunde bis zu einer Höhe von drei Millionen Euro garantieren.

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