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Einlagensicherung

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Grundsätzlich birgt ein Tagesgeldkonto kaum Risiken. Das einzige Risiko, das auf den ersten Blick als nennenswert erscheint, ist die Zahlungsunfähigkeit bzw. Insolvenz der kontoführenden Bank. Für diesen Fall bestehen in Deutschland entsprechende gesetzliche und freiwillige Einlagensicherungsfonds der Bankengruppen.

Gesetzliche Einlagensicherung

Die gesetzliche Einlagensicherung erstreckt sich auf Kundeneinlagen(Sicht-, Spar- und Termineinlagen) aller Kreditinstitute mit Sitz in Deutschland. Seit dem 31.06.2009 gilt die gesetzliche Mindestdeckung von 50.000 Euro pro Person - ab Oktober 2010 wird diese Grenze auf 100.000 Euro angehoben. Gleichzeitig ist die maximale Auszahlungsfrist von 30 Arbeitstagen vorgesehen. Für Gemeinschaftskonten gilt die oben genannte Grenze für jeden Gläubiger. Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Landesbanken sind von der Zugehörigkeitspflicht befreit, solange sie über ihre Verbände einem internen Einlagensicherungsfonds angehören

Freiwillige Einlagensicherung der deutschen Banken

Neben der gesetzlichen Einlagensicherung existieren freiwillige Sicherungseinrichtungen in den jeweiligen Bankengruppen. Dabei unterscheidet man zwischen den Einlagensicherungseinrichtungen der Sparkassen, der Kreditgenossenschaften und den Einlagensicherungsfonds der Privatbanken. Der freiwillige Einlagensicherungsfonds der Privatbanken deckt die Einlagen eines Kunden in Höhe von maximal 30% des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals des jeweiligen Kreditinstituts ab. Im Gegensatz zu Sparkassen und Genossenschaftsbanken dient der Einlagensicherungsfonds der Privatbanken der direkten Absicherung der Kundengelder. Bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken dient der jeweilige freiwillige Einlagensicherungsfonds primär der Institutssicherung. Damit sind die Kundengelder trotzdem indirekt zu 100% gesichert.

Sowohl die gesetzliche als auch die private Einlagensicherung deckt in erster Linie die Einlagen der privaten Anleger und der kleineren Unternehmen.

Informationspflicht der Banken hinsichtlich der Einlagensicherung

Kreditinstitute sind grundsätzlich verpflichtet die Kunden über die Angehörigkeit zu einer Sicherungseinrichtung zu informieren. Meistens finden sich diese Angaben in den AGBs der Banken, die bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos von Ihnen akzeptiert werden müssen. Dort steht ebenfalls, welchem Einlagensicherungsfonds die Bank angehört. Falls eine Bank aus einer Sicherungseinrichtung ausscheidet, muss sie ihre Kunden darüber unverzüglich informieren.

Was gilt für ausländische Banken?

Falls ein Kreditinstitut aus einem EU-Mitgliedsstaat oder aus dem Europäischen Wirtschaftsraum eine Niederlassung in Deutschland gründet, so ist sind die Kundengelder, die von der Niederlassung verwaltet werden, über die Einlagensicherung des Landes abgesichert, in dem das Kreditinstitut seinen Hauptsitz hat. Dem Grunde nach ist der Schutz der Gelder dem gesetzlichen Standard in Deutschland gleichzusetzen.

Nichtsdestotrotz muss es jedem Anleger bewusst sein, dass die Forderung im Falle eines Falles im Ausland durchgesetzt werden muss. Aus diesem Grund sollte bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos genau darauf geachtet werden, welcher Sicherungseinrichtung die Bank angehört.

Niederlassungen der Kreditinstitute außerhalb der Europäischen Union bzw. EWR sind der deutschen gesetzlichen Einlagensicherung angeschlossen.

Somit ist ein Tagesgeldkonto eine sichere und lukrative Geldanlage. Die besten Angebote hierzu finden Sie über einen Tagesgeld Vergleich heraus.

 

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Tagesgeld Übersicht
Anlagebetrag:
Anlagedauer:
  Tagesgeldkonto Zinsen
1. 3,50 %
2. 1,30 %
3. 1,28 %
4. 1,25 %
5. 1,25 %
6. 1,20 %
7. 1,20 %
8. 1,18 %
9. 1,10 %
10. 1,10 %
11. 1,10 %
12. 0,90 %
13. 0,80 %
14. 0,80 %
15. 0,80 %
16. 0,70 %
17. 0,50 %
18. 0,50 %
19. 0,38 %
20. 0,35 %
21. 0,15 %
22. 0,05 %