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Royal Bank of Scotland mit Milliardenverlust

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Die Royal Bank of Scotland (RBS) lockt ihre Kunden mit attraktiven Finanzprodukten, die häufig mit einer ansehnlichen Rendite einhergehen. Doch die Zinsen kommen nicht von ungefähr: Vielmehr handelt es sich dabei mittlerweile auch um einen Risikoaufschlag, mit dem die Bank Privatkunden als Refinanzierungsquellen deklariert. Die Royal Bank of Scotland kämpft nämlich derzeit mit Milliardenverlusten.

Tagesgeld Anbieter mit hohen Verlusten 2011

Die RBS hat die Finanzkrise längst noch nicht überwunden: Im ersten Halbjahr des Jahres 2011 musste des Kreditinstitut einen Verlust in Höhe von 1,4 Milliarden Pfund hinnehmen. Dieses Ergebnis ist noch schlechter, als es von zahlreichen Analysten vorausgesagt wurde. Zurückzuführen sind die negativen Zahlen unter anderem auf die hohen Abschreibungen, die die Bank auf griechische und irische Staatsanleihen tätigen musste - als auch auf Schadenersatzansprüche von Privatkunden, die die Bank im Hinblick auf Kreditausfallversicherungen falsch beraten hatte.

Das Ergebnis ist weit schlechter als noch im Vorjahr: 2010 erwirtschaftete die Royal Bank of Scotland trotz Krise sogar einen Gewinn von neun Millionen Pfund.

Nun will die Royal Bank of Scotland Konsequenzen ziehen und massiv Stellen abbauen: So, wie es auch schon Wettbewerber auf britischem Gebiet - die HSBC und Barclays - angekündigt hatten. Geplant ist laut Bericht der „Financial Times" die Streichung von 2.000 Stellen alleine im Bereich Investment-Banking. Bereits seit Beginn der Finanzkrise gingen bei der Royal Bank of Scotland rund 27.500 Arbeitsplätze verloren. Der Bereich Investment-Banking war bereits in der Vergangenheit stark vom Stellenabbau betroffen.

Tagesgeld: Gibt es höhere Zinsen bei der RBS?

Auch im Tagesgeld Bereich bleibt abzuwarten, wie das Management des Kreditinstituts mit der aktuellen Finanzlage umgeht. Es ist nicht auszuschließen, dass die Tagesgeld Konditionen erhöht werden, da der Zugang zu den freien Märkten immer teurer wird und es einfacher ist, Privatkunden mit hohen Konditionen anzulocken. Das Geld der Anleger ist trotz hoher Tagesgeld Zinsen günstiger, als die Option, sich über die freien Märkte zu refinanzieren.

Hohe Tagesgeld Zinsen bedeuten auch höheres Risiko

Kunden sollten bei solchen Angeboten vorsichtig bleiben - und den Risikoaufschlag im Vergleich zu Banken mit deutscher Einlagensicherung nicht als einen ungefährlichen Köder interpretieren. Hohe Zinsen bedeuten auch immer ein höheres Risiko: Zwar ist das Tagesgeldkonto eines der sichersten Anlagemöglichkeiten überhaupt - doch die Insolvenz einer Bank ist heute nicht mehr gänzlich auszuschließen.

Im Zuge der Finanzkrise waren schon einmal Anleger von der Pleite einer Bank betroffen: Die isländische Kaupthing Edge Bank wurde zwangsverstaatlicht - die Kundenkonten waren erst einmal von heute auf morgen eingefroren, Sparer kamen nicht mehr an ihr Geld heran. Zwar konnten Anleger ihr Geld zurückfordern, doch war diese ein langer und zäher Weg.

Die wirtschaftliche Lage einer Bank sollte deshalb stets mit eine Rolle spielen, wenn es um die Wahl des richtigen Tagesgeldkontos geht.

 

Tagesgeld Zins Radar

Verpassen Sie keine Zins- änderungen mehr! Wir informieren Sie umgehend sobald eine Bank die Tagesgeld-Zinsen ändert.

Tagesgeld Übersicht
Anlagebetrag:
Anlagedauer:
  Tagesgeldkonto Zinsen
1. 3,50 %
2. 1,60 %
3. 1,55 %
4. 1,50 %
5. 1,50 %
6. 1,40 %
7. 1,40 %
8. 1,30 %
9. 1,20 %
10. 1,05 %
11. 1,00 %
12. 1,00 %
13. 1,00 %
14. 0,80 %
15. 0,75 %
16. 0,75 %
17. 0,70 %
18. 0,70 %
19. 0,60 %
20. 0,50 %
21. 0,35 %
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