Donnerstag, 01. April 2010 um 21:59
Als Tagesgeld Anleger ist man schon seit fast zwei Jahren eher schlechte Nachrichten gewohnt, denn durch die Finanz- und Wirtschaftskrise wurden die Leitzinsen von der Europäischen Zentralbank stark abgesenkt, was zur Folge hatte, dass auch die Banken die Zinsen für entsprechende Einlagen rapide kürzten. Trotzdem kann der März 2010 als ein recht positiver Monat betrachtet werden, denn es gibt einige interessante Aktionen verschiedener Tagesgeld Anbieter und es gab wesentlich weniger Zinssenkungen zu vermelden. Nachfolgend werden die wichtigsten Punkte in Bezug auf die Tagesgeldzinsen im März 2010 noch einmal aufgezeigt.
Verschiedene Neukunden-Aktionen der einzelnen Anbieter
Ein gutes Beispiel für die ersten Hoffnungsschimmer ist beispielsweise die Comdirect Bank, die seit langem mal wieder die Tagesgeld Zinsen angehoben hat. So können Anleger auf einem Tagesgeldkonto bis zu einer Summe von 5.000 Euro nun 2,10% Zinsen p.a. bekommen und auch die DAB Bank stellt mit einem garantierten Zinssatz von 2,30% bis 30.09.2010 eine neue Marke auf, wobei dies natürlich nur für Neukunden gilt. Die Bank of Scotland hat zudem das Startguthaben von 20 Euro bis zum 31.05.2010 verlängert, so dass auch hier zusammen mit den 2,10% pro Jahr eine sehr ansehnliche Rendite zu holen ist.
Das grundsätzliche Niveau der Tagesgeldzinsen ist immer noch recht gering
Auch wenn die positiven Bewegungen auf dem Tagesgeld Markt für die Anleger wirklich tolle Nachrichten darstellen, muss nach wie vor gesagt werden, dass das Zinsniveau immer noch auf einem erschreckend niedrigen Stand liegt. Mittelfristig wird sich dies auch erst ändern, wenn die EZB beschließt, die Leitzinsen wieder ein Stück anzuheben. Bis dahin sind solche Zinsnachrichten wie im März 2010 das Beste, was ein Tagesgeld Anleger momentan erwarten kann und wie man sieht, ist auch die Beliebtheit dieser Geldanlage durch das geringe Zinsniveau bisher kaum beeinträchtigt worden.
Fazit: Bis Mitte des Jahres wird es wohl kaum massivere Änderungen geben
Möchte man einen Ausblick auf die nahe Zukunft werfen, so lässt sich sagen, dass die Tagesgeld Konditionen in den nächsten 1-2 Monaten wohl nicht massiv ansteigen werden, denn bisher gab es noch keine deutlichen Signale der Europäischen Zentralbank für eine Erhöhung der Leitzinsen. Dies kann sich nach der nächsten Sitzung aber wieder ändern, denn es wird immer ein Ausblick auf die nächsten Monate vermittelt, der dann entsprechend interpretiert werden kann. Bis jetzt sollten Sie als Tagesgeld Anleger einfach abwarten und versuchen, die besten Zinsangebote mitzunehmen, bis die Zinssituation wieder etwas klarer ist.
Montag, 29. März 2010 um 20:08
Als Kleinanleger ist die aktuelle Situation gar nicht so einfach, denn man fragt sich wirklich, wo das eigene Kapital momentan am besten aufgehoben ist. Da vor allem Kleinanleger auf Sicherheit setzen sollten, bieten sich natürlich das Tagesgeld und das Festgeld an, wobei hier unklar ist, welche der beiden Optionen aktuell bevorzugt werden sollte, denn in den Medien liest und hört man immer wieder Plädoyers für die eine oder die andere Geldanlage. Aus diesem Grund werden nun das Tagesgeld und das Festgeld im Vergleich betrachtet und eine Empfehlung für die aktuelle Situation gegeben.
Bei langen Laufzeiten bietet das Festgeld eine höhere Rendite
Vergleicht man direkt die Rendite beider Geldanlagemöglichkeiten, fällt schnell auf, dass das Festgeld vor allem bei längeren Laufzeiten wirklich attraktive Zinssätze von teilweise bis zu 4,00% p.a. mit sich bringt, wohingegen ein Anleger mit einem Tagesgeldkonto gerade einmal etwas über 2,00% p.a. erhält. Im Gegenzug muss jedoch bedacht werden, dass eine solch hohe Rendite beim Festgeld erst im Bereich von Laufzeiten über 5 Jahren möglich sind, so dass das eigene Kapital sehr lange gebunden wäre. Tagesgeld ist hingegen jederzeit verfügbar und kann bei Bedarf auch sehr kurzfristig für andere Geldanlagen verwendet werden.
Festgeld bietet eine planbare Rendite - Tagesgeld ist flexibler
In Bezug auf die Planungssicherheit ist das Festgeld ganz eindeutig die beste Alternative, weil man bereits zu Beginn der Laufzeit die Rendite kennt, die in den nächsten Jahren zu erwarten ist. Leider ist das Kapital über den gesamten Zeitraum gebunden, so dass nicht auf aktuelle Entwicklung reagiert werden kann. Hier spielt das Tagesgeld seine Trümpfe aus, denn es kann auch für sehr kurzfristig eintretende Liquiditätsengpässe genutzt oder in eine sich plötzlich bietende sehr attraktive Anlageoption investiert werden.
Ein Ausblick - welche Option ist gerade interessanter?
Auch wenn mit dem Festgeld momentan bessere Renditen möglich sind, lohnt es sich aktuell nicht, sein Geld für Jahre festzulegen, denn sollten die Leitzinsen in den nächsten Monaten steigen, würde dies auch wieder steigende Renditen bei Festgeld und Tagesgeld bedeuten und man müsste selbst noch Jahre auf Festgeld mit recht geringen Renditen bauen. Aus diesem Grund kann die Empfehlung momentan nur lauten, sein Geld auf einem Tagesgeldkonto anzulegen und abzuwarten, wie sich die Leitzinsen in den nächsten Wochen entwickeln werden, denn das könnte den Ausschlag für eine längerfristige Entscheidung geben und im Endeffekt einen recht großen Renditezuwachs mit sich bringen.
Dienstag, 23. März 2010 um 23:24
Die Comdirect Bank ist ein langjähriger Marktteilnehmer im Bereich Tagesgeld und hat schon in vielen Tagesgeld Vergleichen für Furore gesorgt. Dies ist aktuell wieder der Fall, denn mit der jüngsten Zinserhöhung bietet die Comdirect ihren Neukunden zumindest bis zu einer Anlagesumme von 5.000 Euro einen wirklich attraktiven Tagesgeldzins von 2,10% p.a. an und katapultiert sich damit aktuell an die Spitze der Tagesgeld Anbieter- Vor allem Kleinanleger können davon profitieren, jedoch stellen diese im Normalfall auch den höchsten Anteil der Kunden im Tagesgeldbereich. Nachfolgend wird das Tagesgeld Angebot der Comdirect etwas genauer vorgestellt, um interessierten Anlegern ein detailliertes Bild bieten zu können.
Die Comdirect mit dem attraktiven Tagesgeld Plus
Das Tagesgeld Plus der Comdirect gehört durch die jüngste Zinserhöhung auf jeden Fall zu den attraktiveren Lösungen auf dem Markt, denn es kann eine gute Rendite, eine gute Absicherung und natürlich die beim Tagesgeld übliche Flexibilität bieten. Im Folgenden werden die Konditionen noch einmal im Detail aufgezeigt:
- 2,10% Zinsen p.a. bis zu einer Summe von 5.000 Euro, darüber hinaus folgende Zinsstaffelung:
5.000 - 30.000 Euro: 1.20% p.a. 30.000 - 50.000 Euro: 1,00% p.a. Über 50.000 Euro: 0,50% p.a.
- Volle Flexibilität, jederzeit Zugriff auf das Kapital
- Vierteljährliche Zinsgutschrift
- Kostenlose Kontoführung, ohne Frist kündbar
- Einlagensicherung von über 100 Millionen Euro pro Kunde dank Einlagensicherungsfonds
Das Tagesgeld Plus der Comdirect Bank stellt sich als unkomplizierte und sehr interessante Alternative auf dem Tagesgeld Markt dar und dürfte damit vor allem für Anleger von kleinen Beträgen zukünftig eine wesentlich größere Rolle spielen.
Die Comdirect ist wieder auf der Überholspur
Nachdem es in der jüngsten Vergangenheit etwas ruhiger um das Tagesgeld der Comdirect geworden war, ist der Bank mit dem neuen Angebot ein wirklicher Paukenschlag gelungen, der sicherlich noch eine Zeit lang von sich reden machen wird. Durch die Zinserhöhung für Kleinanleger bis 5.000 Euro könnte die Comdirect es tatsächlich erreichen, einige Neukunden zu einem Wechsel zu bewegen, denn gerade beim Tagesgeld sind Anbieterwechsel ja ohne Kündigungsfristen oder sonstige Kosten möglich, Es bleibt abzuwarten, wie lange diese Euphorie anhält und wie sich die anderen Anbieter nach diesem Schritt verhalten werden.
Mittwoch, 17. März 2010 um 22:32
Das Tagesgeld ist nach wie vor eine sehr beliebte Geldanlage, auch wenn die Rendite im letzten Jahr ziemlich nach unten korrigiert wurde. Fast jede Woche gab es neue Meldungen über Zinssenkungen seitens der Tagesgeld Anbieter und man musste als Anleger richtig bangen. Mittlerweile ist auf dem Markt für Tagesgeld aktuell ein Zustand eingetreten, der wieder als etwas stabiler bezeichnet werden kann, weil nicht mehr so häufig negative Zinskorrekturen stattfinden wie noch vor kurzer Zeit. Trotzdem hatte auch das Jahr 2010 bisher nicht allzu viele positive Nachrichten für die Tagesgeld Anleger zu bieten. Nachfolgend wird deshalb kurz eine Skizzierung der Gründe für die jetzige Zinssituation präsentiert und ein Ausblick für die nächsten Monate gewagt.
Die Tagesgeldzinsen wurden der wirtschaftlichen Entwicklung angepasst
Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen 2009 in mehreren Schritten auf 1,00% gesenkt und damit bewirkt, dass die Banken sich dort günstig Kapital beschaffen können. Damit wurde die Grundlage geschaffen, dass die Banken die Zinsen für Einlagen wie Tagesgeld oder Festgeld stark absenken konnten, weil eine günstige Refinanzierungsmöglichkeit bei der EZB vorhanden ist und nicht mehr so großer Bedarf in Bezug auf die Einlangen der Kunden besteht. Aus diesem Grund erhält ein Anleger auf einem Tagesgeldkonto aktuell eben nur noch 2,00% p.a. anstatt 5,00%, wie noch Mitte 2008.
Einige Bonusaktionen haben die ersten Monate 2010 für Tagesgeld Anleger angenehmer gemacht
Auch wenn das Niveau der Tagesgeldzinsen in den ersten Monaten 2010 nicht unbedingt gestiegen ist, gab es doch einige interessante Bonusaktionen wie beispielsweise die Bonuszahlung der Bank of Scotland, bei der jeder Neukunde einmalig 20 Euro erhalten hat, wenn er sein Kapital auf dem Tagesgeldkonto der Bank anlegte. Gerade solche Aktionen haben auch große Resonanz auf dem Markt hervorgerufen und viele Neukunden angezogen. Gerade deshalb kann es interessant sein, als Anleger den Tagesgeld Markt mit Anbietervergleichen in den nächsten Wochen genau zu prüfen, um solche Aktionen auch mitnehmen zu können, falls sie nochmal aufgelegt werden.
Die nahe Zukunft - zwischen Hoffen und Bangen
Ob sich am allgemeinen Niveau der Tagesgeldzinsen in naher Zukunft etwas ändern wird, bestimmt vor allem die Zinspolitik der EZB, denn wenn diese die Leitzinsen anhebt, werden mittelfristig auch die Tagesgeldzinsen steigen. Ansonsten bleibt den Anlegern momentan nur, auf Bonusaktionen der Tagesgeld Anbieter zu hoffen und so die eigene Rendite etwas zu steigern, wobei sich ein Wechsel auch nicht in jedem Fall lohnt.
Montag, 08. März 2010 um 21:56
Das Jahr 2010 hat für die Inhaber von Zinseinlagen wie Tagesgeld oder Festgeld nicht sonderlich gut beginnen, denn bisher sind überwiegend schlechte Nachrichten über Zinssenkungen zu vernehmen, die dafür sorgen, dass die ohnehin schon nicht sehr gute Rendite weiter zusammenschmilzt. Natürlich fragen sich dabei sehr viele Anleger, ob es bald eine Trendwende gibt, oder ob sich die triste Situation vielleicht sogar noch weiter verschlimmert. Nachfolgend wird deshalb ein kleiner Ausblick auf das Jahr 2010 gewagt, um den Anlegern die Gründe und die mögliche Entwicklung aufzuzeigen.
Die Leitzinsen sind die Ursache für das momentane Zinsdebakel
Der Hauptgrund für die momentan sehr niedrigen Festgeld und Tagesgeld Zinsen liegt darin, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen auf das bisher niedrigste Niveau überhaupt gesetzt hat, um die Wirtschaft mit entsprechend viel Liquidität zu versorgen, was wiederum die Kreditklemme bekämpfen soll. Solange die Banken von der EZB Geld für 1,00% Zinsen erhalten, haben Sie wenig Interesse daran, Privatpersonen wesentlich mehr Zinsen für ihren Tagesgeld Einlagen zu zahlen. Beim Festgeld sieht es glücklicherweise zumindest im Bereich der langen Anlagezeiträume noch etwas besser aus, denn die Banken erhalten durch die langen Laufzeiten selbst ein bisschen Planungssicherheit, denn die Leitzinsen könnten in der nächsten Zeit auch wieder steigen.
Viel wird von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängen
Der Schlüssel zu höheren Zinsen wird die wirtschaftliche Entwicklung sein, denn wenn sich die zarten Wurzeln des Aufschwungs stabilisieren, muss die EZB reagieren und die Leitzinsen anheben, um eine Inflation zu verhindern. Dies würde mit leichter Verzögerung auch auf die Zinsen für Geldanlagen durchschlagen und die Anleger könnten wieder mit steigenden Renditen rechnen. Eine Gefahr stellt momentan allerdings die Entwicklung in Griechenland dar, denn wenn dort nicht schnell solide Lösungen gefunden werden, kann dies die wirtschaftliche Entwicklung in ganz Europa leicht zurückwerfen, was letztlich auch schlecht für die Zinssätze wäre.
Das Jahr 2010 bleibt spannend – sichere Geldanlagen sollten ins Anlageportfolio
Trotz der immer noch recht niedrigen Zinsen und der ungewissen Entwicklung sollten Geldanalgen wie Tagesgeld oder Festgeld auf jeden Fall auch mit ins Anlageportfolio, denn es ist äußerst wichtig, einige sichere Posten zu haben, mit deren Rendite sich schon im Voraus planen lässt. Auch wenn Aktien oder andere Fonds momentan mehr Rendite versprechen, sollte das Risiko immer durch Festgeld oder Tagesgeld stabilisiert werden. Mit einer guten Diversifizierung ist man also auf der sicheren Seite und kann beruhigt einen kleinen Teil des eigenen Kapitals auch in riskantere aber vernünftige Geldanlagen investieren.
Mittwoch, 17. Februar 2010 um 21:47
Am 22. Februar wird es soweit sein und die Citibank Deutschland wird sich endgültig in die TARGOBANK umbenennen. Diese Namensänderung geht auf einen Kauf der Citibank Deutschland durch die französische Bank Crédit Mutuel im Dezember 2008 zurück, wobei der Kaufpreis über 5 Milliarden Euro betrug. Die neue TARGOBANK soll jedoch nicht nur als Citibank mit neuem Namen auftreten, sondern erhält auch ein geändertes Produktangebot. Dabei wird offensichtlich die Strategie verfolgt, weniger Produkte anzubieten, diese dafür jedoch wesentlich übersichtlicher zu gestalten und den Kunden eine individuellere Beratung anzubieten.
Noch sind nicht allzu viele Details über die neuen Produkte bekannt
Die genaue Ausgestaltung der Produktpalette der TARGOBANK ist bisher noch im Ungewissen, denn die Bank möchte diese erst zum Neustart bekannt geben. Als sicher kann jedoch angesehen werden, dass die Kreditkartensparte künftig zum Kreditbereich gehört und dass es eine grobe Einteilung in Bereiche wie Konto, Kredite und Sparen geben wird, wobei die Details von Seiten der Bank auch hier noch nicht bekannt gegeben wurden. Es gibt lediglich Gerüchte über ein neues Girokonto, welches ab einem monatlichen Geldeingang von 600 Euro kostenlos nutzbar sein soll und nicht nur online, sondern auch per Telefon oder per Selbstbedienungsterminal in den Filialen geführt werden kann. Man darf also gespannt sein, wie die neuen Produkte der TARGOBANK aussehen werden und ob diese von den Konditionen her vielleicht noch die ein oder andere Überraschung bergen werden.
>Die Kunden müssen sich auf einige Umstellungen vorbereiten
Die 3,4 Millionen Privatkunden der Citibank Deutschland werden von der TARGOBANK natürlich mit übernommen, müssen sich aber aufgrund des Namenswechsels natürlich auf ein paar Veränderungen gefasst machen. So werden beispielsweise die Kredit- und Debitkarten komplett ausgetauscht, um den Namenswechsel auch komplett vollziehen zu können und darüber hinaus ist bisher noch nicht ganz klar, ob sich sie Konditionen auch für Bestandskunden ändern.
Die Targobank startet als größte Privatkundenbank Deutschlands
Mit einem Kundenstamm von 3,4 Millionen Personen ist dies ein Bankenstart der besonderen Art, denn welche Bank konnte schon von sich behaupten, als größte Privatkundenbank Deutschlands die Geschäfte aufzunehmen. Dabei wird es auf jeden Fall spannend, denn durch einen solch deutlich vollzogenen Identitätswechsel muss sich die TARGOBANK das Vertrauen der Kunden auch erst erarbeiten. Ob ihr das gelingt, werden die nächsten Monate zeigen, wobei es natürlich auch in hohem Maße von den neuen Produkten abhängt, die die TARGOBANK zur Verfügung stellen möchte.
Freitag, 12. Februar 2010 um 14:53
Wenn man die Statistik betrachtet, dann besitzt jeder Bürger im Durchschnitt mindestens ein Girokonto. Sehr viele Bürger führen ihr Girokonto zwischenzeitlich online. Mit Hilfe eines Girokontenvergleich (ähnlich dem Tagesgeldvegleich) ist es möglich, das für sich selbst günstigste Girokonto zu finden. Natürlich ist es auch möglich, dass man sich die Mühe macht und bei den einzelnen Banken persönlich vorspricht und sich Angebote einholt und sich mit entsprechendem Informationsmaterial versorgt.
Girokonto-Angebote oft auch kostenlos
Von großen Banken und Kreditinstitutionen werden die Girokonten größtenteils kostenlos angeboten. Trotzdem sollte man das genau überprüfen, denn in der Praxis zeigt es sich, dass es immer noch Banken gibt, die ihrem Kunden vereinzelte Gebühren berechnen. Dabei handelt es sich um Gebühren für Überweisungen und Daueraufträge, Ein- und Auszahlungen und Gebühren für die Kontoführung. Sollte man das bemerken, sollte man die Bank wechseln. Es gibt überall günstigere Anbieter.
Der kostenlose und unabhängige Girokontovergleich
Im Internet kann man einen Girokontenvergleich durchführen. Hier erfährt der Kunde innerhalb kürzester Zeit, welche Kosten auf ihn zukommen. Die Handhabung eines Girokontenvergleich ist relativ einfach und geht sehr schnell. Der Kunde braucht nur seine Wünsche an das Konto einzugeben und die besten Angebot werden für ihn herausgesucht.
Mittwoch, 03. Februar 2010 um 19:00
Das Jahr 2009 bleibt den Tagesgeld Anlegern nicht unbedingt besonders gut in Erinnerung, denn die Tagesgeld Zinsen haben infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise einen wahren Wettlauf nach unten angetreten und so verging kaum eine Woche, in der nicht irgendein Tagesgeld Anbieter ankündigte, die Zinsen für sein Tagesgeldkonto künftig senken zu wollen. Natürlich gab es auch einige Ausnahmen, die stets am oberen Rand der Zinsskala agiert haben, jedoch kann insgesamt nur von einer merklichen Senkung der Tagesgeldzinsen im Jahr 2009 gesprochen werden. Nachfolgend werden kurz die Gründe für die massiven Senkungen diskutiert und ein Ausblick für 2010 gewagt.
Der Anlass – die Finanz- und Wirtschaftskrise
Der Anlass dafür, dass letztlich Kapital recht günstig wurde und die Sparzinsen damit in den Keller sackten war die Finanz- und Wirtschaftskrise, die gegen Ende 2008 ihren bisherigen Höhepunkt erreichte und sogar einige Banken in den Ruin stürzte. Große Rettungspakete der Regierungen wurden für die Banken geschnürt, um sie vor einer drohenden Insolvenz zu retten. Ende 2008 und Anfang 2009 lagen die Tagesgeld Zinsen zwar noch auf einem relativ hohen Niveau, aber das sollte sich schon bald auf breiter Front ändern.
>Der direkte Grund – die Leitzinssenkung der Europäischen Zentralban
Infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise hat die europäische Zentralbank (EZB) versucht, eine drohende Kapitalknappheit dadurch zu verhindern, indem sie die Leitzinsen stufenweise auf 1,00% abgesenkt hat. Dies bedeutet, dass die Geschäftsbanken sich auch aktuell noch mit Kapital zu 1,00% Zinsen versorgen können. Genau deshalb brauchen sie das Geld der Tagesgeld Anleger zu höheren Zinsen nur noch sehr begrenzt und haben die Tagesgeld Zinsen entsprechend gesenkt. Waren vor der Zinssenkung Renditen von 4-5% p.a. normal, wurden diese bis heute auf 2,00% gesenkt. Dabei gibt es mittlerweile auch Anbieter, die für ihr Tagesgeldkonto gerade mal noch 1,4% als Rendite zur Verfügung stellen.
Der Ausblick 2010 – steigende Zinsen sind in Sicht
Das Jahr 2010 startet in eine höchst ungewisse Zukunft, denn es ist noch keinesfalls klar, in welche Richtung sich alles entwickeln wird. Bei Verbesserungen der Wirtschaftslage wird die Zentralbank über kurz oder lang die Leitzinsen wieder anheben, um eine Inflation zu vermeiden, jedoch kann es auch im Zuge steigender Kreditausfälle dazu kommen, dass sich die Krise verschlimmert und die Tagesgeld Zinsen damit auf ihrem niedrigen Niveau verharren. Es bleibt also spannend auf dem Tagesgeld Markt und es lohnt sich auch weiterhin, regelmäßig entsprechende Tagesgeldvergleiche zu nutzen, die einen Überblick über die Zinsentwicklung bieten.
Samstag, 16. Januar 2010 um 17:21
Wer sich etwas näher mit dem Thema Tagesgeld beschäftigt, wird fast zwangsläufig irgendwann über den Begriff Tagesgeld Hopping stolpern. Dabei handelt es sich um die Optimierung der Rendite durch häufige Wechsel des eigenen Tagesgeldkontos zu dem Anbieter, der aktuell die höchsten Tagesgeld Zinsen zur Verfügung stellt. Alles, was dazu benötigt wird, ist ein kostenloser Tagesgeld Vergleich und die Energie, sich häufiger um einen Tagesgeldkonto Wechsel zu kümmern. Da ein solcher Tagesgeldkonto Wechsel im Normalfall kostenlos möglich ist, kann sich Tagesgeld Hopping durchaus lohnen und letztlich zu mehr Rendite führen.
Beim Tagesgeld Hopping kommt es auf verschiedene Faktoren an
Um festzustellen, ob sich Tagesgeld Hopping für einen selbst wirklich lohnt, muss man verschiedene Faktoren bedenken, denn es hängt sehr von den möglichen Zinsunterschieden und natürlich auch von der Höhe der Anlagesumme ab. Auch wenn sonst immer nur relative Renditen interessieren, ist es beim Tagesgeld Hopping auch entscheidend, ob man den ganzen Aufwand für 20 Euro Zinsgewinn oder 150 Euro im Jahr betreibt. Deshalb lässt sich festhalten, dass Tagesgeld Hopping vor allem für Tagesgeld Anleger interessant ist, die größere Summen auf einem Tagesgeldkonto anlegen möchten.
Beim Tagesgeld Hopping Neukunden-Aktionen mitnehmen
Ein weiterer Vorteil, den das Tagesgeld Hopping mit sich bringt, besteht darin, dass sich die Neukunden-Aktionen vieler Tagesgeld Anbieter nutzen lassen. Oftmals bieten die Direktbanken für Neukunden über einen begrenzten Zeitraum hinweg nämlich wesentlich höhere Zinsen als den Bestandskunden. Wer nun Tagesgeld Hopping betreibt, kann diese Neukunden Aktionen nutzen, indem er sein Kapital über den Aktionszeitraum hinweg bei einem bestimmten Tagesgeld Anbieter anlegt und später einfach zur nächsten Direktbank wechselt, um dort genau die gleichen Vorteile in Anspruch zu nehmen. Auf diesem Weg lassen sich manchmal merkliche Renditeunterschiede erzielen, die einen finanziell wirklich voran bringen.
Tagesgeld Hopping ist für einige Anleger durchaus geeignet
Wer sich also für das Thema Tagesgeld Hopping interessiert, sollte vorher überlegen, welche Summe er in Tagesgeld investieren möchte. Unter Umständen kann es nämlich wirklich lohnend sein, des Öfteren den Tagesgeld Anbieter zu wechseln. Trotzdem ist zu bedenken, dass damit oftmals auch Stress verbunden sein kann, weil bei jeder neuen Kontoeröffnung das Post-Ident-Verfahren durchgeführt werden muss, was jedes Mal einen Gang zu einer nahegelegenen Postfiliale mit sich bringt. Da der Markt für Tagesgeld recht schnelllebig ist, kann es beim Tagesgeld Hopping durchaus vorkommen, dass ein Wechsel des Tagesgeldkontos mehrmals im Jahr nötig wird. Wen dies jedoch nicht stört, der kann durch das Tagesgeld Hopping mitunter tolle Zusatzgewinne einfahren.
Montag, 14. Dezember 2009 um 08:02
Wer nach einer passenden Geldanlage, wird dabei auch immer berücksichtigen, dass das Kapital möglichst sicher angelegt ist. Im Regelfall entsteht deshalb ein Spannungsfeld zwischen Rendite und Sicherheit, denn während Zinseinlagen wie Tagesgeld und Festgeld recht sichere Geldanlagen sind, bringen Aktien ein ganz anderes Sicherheitsrisiko, aber im Regelfall auch wesentlich größeres Renditepotenzial mit sich. Nachfolgend wird mit der Einlagensicherung das wichtigste Sicherheitselement des Tagesgelds etwas näher erklärt, um dem interessierten Leser einen tieferen Einblick ermöglichen zu können.
Für Zinseinlagen gibt es eine gesetzliche Einlagensicherung
Wenn ein Anleger einen bestimmten Betrag als Zinseinlage bei einer deutschen Bank anlegt, greift automatisch die gesetzliche Einlagensicherung, die im Insolvenzfall einen Betrag bis zu 50.000 Euro zurückerstattet. Dabei werden neben dem Kapital auch die Zinsen eingerechnet, so dass Kleinanleger in aller Regel sehr gut geschützt sind. Bei ausländischen Banken greifen hingegen andere Einlagensicherungsgesetze, so dass man in einem solchen Fall vorher herausfinden sollte, bis zu welchem Betrag dort eine Absicherung gegeben ist, um das eigene Kapital bestmöglich zu schützen.
Speziell in Deutschland wird noch eine freiwillige Einlagensicherung draufgesattelt
In Deutschland geht die Einlagensicherung normalerweise jedoch noch einen Schritt weiter, denn sehr viele Banken haben sich in Einlagensicherungseinrichtungen zusammengeschlossen und bieten auf diesem Weg eine Absicherung in nahezu unbegrenzter Höhe. Im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken sichern Banken die Einlagen jedes Kunden mit 30% ihres haftenden Eigenkapitals ab, was nicht selten Millionenbeträge ausmacht. Die deutschen Sparkassenstützungsfonds verzichten hingegen komplett auf eine Begrenzung nach oben und bieten wirklich eine hundertprozentige Einlagensicherung.
Das Tagesgeld ist aufgrund der Einlagensicherung sehr sicher
Wer also eine sichere Geldanlagemöglichkeit sucht, die zusätzlich auch noch äußerst flexibel ausfällt, ist beim Tagesgeld genau richtig, denn kaum eine andere Anlageoption kombiniert diese Stärken so gut wie ein Tagesgeldkonto. Da zusätzlich auch noch eine recht gute Rendite zu erzielen ist, stellt das Tagesgeld für Kleinanleger eine äußerst attraktive Lösung dar.
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