Freitag, 11. Juni 2010 um 18:48
Gestern tagte der EZB-Rat und dieser hat die Entscheidung gefällt, die Leitzinsen auch weiterhin auf dem Satz von 1,00% zu belassen. Offenbar denkt man innerhalb der EZB, dass die Wirtschaft auch weiterhin günstiges Kapital benötigt, und möchte die Geldversorgung deshalb stabil halten. Was für Kreditnehmer wohl durchaus ein sehr gutes Zeichen darstellt, ist für Anleger, die auf Zinseinlagen wie Tagesgeld, Festgeld oder Sparbücher setzen, eher als negativ zu bewerten. Was das genau bedeutet und wie die Zusammenhänge diesbezüglich aussehen, wird nun etwas genauer beleuchtet.
Die Leitzinsen zeigen die Kapitalkosten für Banken an
Eine Geschäftsbank hat verschiedene Möglichkeiten, an Kapital zu gelangen, verschafft sich das meiste Geld allerdings über die Europäische Zentralbank. Der von der EZB festgelegte Leitzins zeigt den Banken an, wie teuer diese Art der Kapitalbeschaffung ist. Alternativ setzen Banken natürlich auch auf Einlagen von Privatanlegern, die ihr Kapital in Festgeld, Tagesgeldkonto oder Sparbücher investieren. Liegen die Leitzinsen nun niedrig, haben die Geschäftsbanken keinen Grund, den privaten Anlegern hohe Zinsen für ihre Einlagen zu zahlen, weil sie ja bei der EZB günstigeres Kapital erhalten, wohingegen bei hohen Leitzinsen auch die Tagesgeldzinsen steigen, denn dann gibt es für die Geschäftsbanken nicht mehr die günstige Alternative EZB.
Nach Expertenmeinung werden die Leitzinsen auch weiterhin nicht steigen
Da viele Experten davon ausgehen, dass die Leitzinsen auch weiterhin nicht steigen werden, kann man allgemein davon ausgehen, dass innerhalb dieses Jahres keine großen positiven Veränderungen in Bezug auf die Tagesgeldzinsen zu erwarten sind. Die Geschäftsbanken orientieren sich aus den oben genannten Gründen an den Leitzinsen und haben ohne eine entsprechende Aktivität der EZB keinen Grund, wieder mehr für Tagesgeld zu bezahlen. Da das Tagesgeld jedoch sehr beliebt ist und von den deutschen Anlegern trotzdem gerne genutzt wird, heißt es für die Anleger, weiter abzuwarten und auf Veränderungen zu hoffen.
Einziger Hoffnungsschimmer ist die wirtschaftliche Erholung
Der aktuell einzige Hoffnungsschimmer für die Tagesgeld Anleger ist die wirtschaftliche Erholung im Lande, die wohl weiter fortzuschreiten scheint. Sobald diese nämlich erste Früchte trägt und Inflationsgefahren aufkommen, wird die EZB gezwungen, ihre Zinspolitik wieder neu zu überdenken. In Expertenkreisen geht man zwar nicht davon aus, dass dies so bald passieren wird, jedoch können auch diese sich irren. Unter dem Strich ist es zwar unwahrscheinlich, dass sich die Tagesgeldzinsen in diesem Jahr noch einmal signifikant erhöhen, aber es ist nicht unmöglich und kann vielleicht ja doch noch für ne Überraschung sorgen.
Donnerstag, 10. Juni 2010 um 21:20
Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) Jean-Claude Trichet hat vor der Presse erklärt, dass die EZB die Leitzinsen auch weiterhin auf dem in Europa historisch niedrigen Niveau von 1,00% belassen will. Ein entsprechender Entschluss des EZB-Rates sei am heutigen Donnerstag gefallen, hieß es weiter. Damit führt die Zentralbank ihrer Zinspolitik weiter, wie es die Experten bereits vorausgesagt haben, wobei diese davon ausgehen, dass auch in den nächsten Monaten mit keiner Änderung zu rechnen sei. Anleger, die auf Zinseinlagen setzen, sollten sich also auch weiterhin auf niedrige Renditen einstellen.
Das Vorgehen der EZB beim Kauf von Staatsanleihen wird allgemein kritisiert
Während die Experten den Zinsschritt der EZB allgemein erwartet haben, ist immer noch unklar, wie das Verfahren beim Kauf von Staatsanleihen durch die Zentralbank geregelt ist und ob dadurch nicht mittelfristig eine verstärkte Inflation entstehen könnte. Im Zuge der Griechenland-Krise hatte sich die EZB nämlich entschlossen, Staatsanleihen von finanziell angeschlagenen Euro-Staaten zu kaufen, um diesen entsprechend bei der Kreditversorgung zu helfen. Die Märkte haben diese Maßnahme allgemein eher missbilligt, so dass es von vielen Experten entsprechende Kritik gab. Aus dem Treffen des EZB-Rates soll es deshalb auch vermehrt um diese Thematik gegangen sein, die wohl nach wie vor als problematisch angesehen wird, denn die EZB hat offenbar schon Staatsanleihen im Gesamtwert von 40,5 Milliarden Euro gekauft.
Dienstag, 01. Juni 2010 um 08:08
Als Anleger im Tagesgeld Bereich ist es aktuell eigentlich keine Seltenheit, schlechte Zinsnachrichten zu bekommen, denn die Anbieter senken reihenweise ihre Zinsen, wenn sich auch beobachten lässt, dass das Tempo der Zinssenkungen leicht abgenommen hat. Dies ist jedoch hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass das Niveau der Tagesgeldzinsen im Mai 2010 bereits relativ niedrig liegt. Viel mehr als 2% Zinsen erhält man als Anleger momentan einfach nicht, wobei diese Marke nicht selten auch nur für Neukunden oder nur bis zu bestimmten Anlagebeträgen gilt. Nachfolgend werden kurz die Ursachen skizziert und ein Blick in die Zukunft gewagt.
Die Euro-Krise hat den Aufschwung leicht untergebuttert
Wenn man sich an den März und den April dieses Jahres erinnert, fiel auf, dass die wirtschaftliche Entwicklung eindeutig wieder nach oben zeigte, was bei einer entsprechend erfreulichen Entwicklung wahrscheinlich auch die Europäische Zentralbank (EZB) dazu animiert hätte, die Leitzinsen anzuheben, um Inflationsrisiken vorzubeugen. Steigende Leitzinsen hätten ihrerseits bewirkt, dass die Banken wieder auf ihre Kunden zugegangen wären und die Renditen für Zinseinlagen erhöht hätten. Leider wird sich diese Entwicklung nun zeitlich verschieben und es ist bei Ausmaß der Euro-Krise noch nicht abzusehen, wann die Märkte wirklich wieder entsprechendes Vertrauen gefasst haben.
Gute Tagesgeld-Angebote mit einem Tagesgeld Vergleich suchen
Da es aktuell gerade nicht sehr rosig auf dem Tagesgeld Markt aussieht, ist es für die Anleger umso wichtiger, sich wirklich gut auf dem Markt auszukennen, um die bestmöglichen Renditen einzufahren. Dies funktioniert am einfachsten mit einem Tagesgeld Vergleich, der online zur Verfügung gestellt wird, denn dieser zeigt die Konditionen sehr vieler Anbieter auf und sorgt auf diese Weise dafür, dass man sich auf der Basis harter Fakten für ein Tagesgeldkonto entscheiden kann, welches voll und ganz den eigenen Vorstellungen entspricht und möglichst hohe Zinsen mit sich bringt. Da ein solcher Tagesgeld Vergleich kostenlos zur Verfügung steht, ist es nur sinnvoll, vor einer Entscheidung darauf zurückzugreifen.
Die nahe Zukunft der Tagesgeldzinsen wird wohl weiter von Tristesse geplagt sein
Auch wenn alles an der EZB hängt und diese hin und wieder durchaus auch einmal überraschende Entscheidungen treffen kann, werden die Tagesgeld Zinsen sich in den nächsten Monaten wahrscheinlich kaum verändern. Erst ab Herbst wird es wahrscheinlicher, dass die Leitzinsen und mit zeitlicher Verzögerung auch die Tagesgeldzinsen steigen werden. Bis dahin ist es sinnvoll, das eigene Kapital möglichst renditeträchtig zu parken und abzuwarten, bis sich wirklich attraktive Anlagemöglichkeiten ergeben, die eine entsprechende Sicherheit mit sich bringen.
Donnerstag, 01. April 2010 um 21:59
Als Tagesgeld Anleger ist man schon seit fast zwei Jahren eher schlechte Nachrichten gewohnt, denn durch die Finanz- und Wirtschaftskrise wurden die Leitzinsen von der Europäischen Zentralbank stark abgesenkt, was zur Folge hatte, dass auch die Banken die Zinsen für entsprechende Einlagen rapide kürzten. Trotzdem kann der März 2010 als ein recht positiver Monat betrachtet werden, denn es gibt einige interessante Aktionen verschiedener Tagesgeld Anbieter und es gab wesentlich weniger Zinssenkungen zu vermelden. Nachfolgend werden die wichtigsten Punkte in Bezug auf die Tagesgeldzinsen im März 2010 noch einmal aufgezeigt.
Verschiedene Neukunden-Aktionen der einzelnen Anbieter
Ein gutes Beispiel für die ersten Hoffnungsschimmer ist beispielsweise die Comdirect Bank, die seit langem mal wieder die Tagesgeld Zinsen angehoben hat. So können Anleger auf einem Tagesgeldkonto bis zu einer Summe von 5.000 Euro nun 2,10% Zinsen p.a. bekommen und auch die DAB Bank stellt mit einem garantierten Zinssatz von 2,30% bis 30.09.2010 eine neue Marke auf, wobei dies natürlich nur für Neukunden gilt. Die Bank of Scotland hat zudem das Startguthaben von 20 Euro bis zum 31.05.2010 verlängert, so dass auch hier zusammen mit den 2,10% pro Jahr eine sehr ansehnliche Rendite zu holen ist.
Das grundsätzliche Niveau der Tagesgeldzinsen ist immer noch recht gering
Auch wenn die positiven Bewegungen auf dem Tagesgeld Markt für die Anleger wirklich tolle Nachrichten darstellen, muss nach wie vor gesagt werden, dass das Zinsniveau immer noch auf einem erschreckend niedrigen Stand liegt. Mittelfristig wird sich dies auch erst ändern, wenn die EZB beschließt, die Leitzinsen wieder ein Stück anzuheben. Bis dahin sind solche Zinsnachrichten wie im März 2010 das Beste, was ein Tagesgeld Anleger momentan erwarten kann und wie man sieht, ist auch die Beliebtheit dieser Geldanlage durch das geringe Zinsniveau bisher kaum beeinträchtigt worden.
Fazit: Bis Mitte des Jahres wird es wohl kaum massivere Änderungen geben
Möchte man einen Ausblick auf die nahe Zukunft werfen, so lässt sich sagen, dass die Tagesgeld Konditionen in den nächsten 1-2 Monaten wohl nicht massiv ansteigen werden, denn bisher gab es noch keine deutlichen Signale der Europäischen Zentralbank für eine Erhöhung der Leitzinsen. Dies kann sich nach der nächsten Sitzung aber wieder ändern, denn es wird immer ein Ausblick auf die nächsten Monate vermittelt, der dann entsprechend interpretiert werden kann. Bis jetzt sollten Sie als Tagesgeld Anleger einfach abwarten und versuchen, die besten Zinsangebote mitzunehmen, bis die Zinssituation wieder etwas klarer ist.
Montag, 29. März 2010 um 20:08
Als Kleinanleger ist die aktuelle Situation gar nicht so einfach, denn man fragt sich wirklich, wo das eigene Kapital momentan am besten aufgehoben ist. Da vor allem Kleinanleger auf Sicherheit setzen sollten, bieten sich natürlich das Tagesgeld und das Festgeld an, wobei hier unklar ist, welche der beiden Optionen aktuell bevorzugt werden sollte, denn in den Medien liest und hört man immer wieder Plädoyers für die eine oder die andere Geldanlage. Aus diesem Grund werden nun das Tagesgeld und das Festgeld im Vergleich betrachtet und eine Empfehlung für die aktuelle Situation gegeben.
Bei langen Laufzeiten bietet das Festgeld eine höhere Rendite
Vergleicht man direkt die Rendite beider Geldanlagemöglichkeiten, fällt schnell auf, dass das Festgeld vor allem bei längeren Laufzeiten wirklich attraktive Zinssätze von teilweise bis zu 4,00% p.a. mit sich bringt, wohingegen ein Anleger mit einem Tagesgeldkonto gerade einmal etwas über 2,00% p.a. erhält. Im Gegenzug muss jedoch bedacht werden, dass eine solch hohe Rendite beim Festgeld erst im Bereich von Laufzeiten über 5 Jahren möglich sind, so dass das eigene Kapital sehr lange gebunden wäre. Tagesgeld ist hingegen jederzeit verfügbar und kann bei Bedarf auch sehr kurzfristig für andere Geldanlagen verwendet werden.
Festgeld bietet eine planbare Rendite - Tagesgeld ist flexibler
In Bezug auf die Planungssicherheit ist das Festgeld ganz eindeutig die beste Alternative, weil man bereits zu Beginn der Laufzeit die Rendite kennt, die in den nächsten Jahren zu erwarten ist. Leider ist das Kapital über den gesamten Zeitraum gebunden, so dass nicht auf aktuelle Entwicklung reagiert werden kann. Hier spielt das Tagesgeld seine Trümpfe aus, denn es kann auch für sehr kurzfristig eintretende Liquiditätsengpässe genutzt oder in eine sich plötzlich bietende sehr attraktive Anlageoption investiert werden.
Ein Ausblick - welche Option ist gerade interessanter?
Auch wenn mit dem Festgeld momentan bessere Renditen möglich sind, lohnt es sich aktuell nicht, sein Geld für Jahre festzulegen, denn sollten die Leitzinsen in den nächsten Monaten steigen, würde dies auch wieder steigende Renditen bei Festgeld und Tagesgeld bedeuten und man müsste selbst noch Jahre auf Festgeld mit recht geringen Renditen bauen. Aus diesem Grund kann die Empfehlung momentan nur lauten, sein Geld auf einem Tagesgeldkonto anzulegen und abzuwarten, wie sich die Leitzinsen in den nächsten Wochen entwickeln werden, denn das könnte den Ausschlag für eine längerfristige Entscheidung geben und im Endeffekt einen recht großen Renditezuwachs mit sich bringen.
Dienstag, 23. März 2010 um 23:24
Die Comdirect Bank ist ein langjähriger Marktteilnehmer im Bereich Tagesgeld und hat schon in vielen Tagesgeld Vergleichen für Furore gesorgt. Dies ist aktuell wieder der Fall, denn mit der jüngsten Zinserhöhung bietet die Comdirect ihren Neukunden zumindest bis zu einer Anlagesumme von 5.000 Euro einen wirklich attraktiven Tagesgeldzins von 2,10% p.a. an und katapultiert sich damit aktuell an die Spitze der Tagesgeld Anbieter- Vor allem Kleinanleger können davon profitieren, jedoch stellen diese im Normalfall auch den höchsten Anteil der Kunden im Tagesgeldbereich. Nachfolgend wird das Tagesgeld Angebot der Comdirect etwas genauer vorgestellt, um interessierten Anlegern ein detailliertes Bild bieten zu können.
Die Comdirect mit dem attraktiven Tagesgeld Plus
Das Tagesgeld Plus der Comdirect gehört durch die jüngste Zinserhöhung auf jeden Fall zu den attraktiveren Lösungen auf dem Markt, denn es kann eine gute Rendite, eine gute Absicherung und natürlich die beim Tagesgeld übliche Flexibilität bieten. Im Folgenden werden die Konditionen noch einmal im Detail aufgezeigt:
- 2,10% Zinsen p.a. bis zu einer Summe von 5.000 Euro, darüber hinaus folgende Zinsstaffelung:
5.000 - 30.000 Euro: 1.20% p.a. 30.000 - 50.000 Euro: 1,00% p.a. Über 50.000 Euro: 0,50% p.a.
- Volle Flexibilität, jederzeit Zugriff auf das Kapital
- Vierteljährliche Zinsgutschrift
- Kostenlose Kontoführung, ohne Frist kündbar
- Einlagensicherung von über 100 Millionen Euro pro Kunde dank Einlagensicherungsfonds
Das Tagesgeld Plus der Comdirect Bank stellt sich als unkomplizierte und sehr interessante Alternative auf dem Tagesgeld Markt dar und dürfte damit vor allem für Anleger von kleinen Beträgen zukünftig eine wesentlich größere Rolle spielen.
Die Comdirect ist wieder auf der Überholspur
Nachdem es in der jüngsten Vergangenheit etwas ruhiger um das Tagesgeld der Comdirect geworden war, ist der Bank mit dem neuen Angebot ein wirklicher Paukenschlag gelungen, der sicherlich noch eine Zeit lang von sich reden machen wird. Durch die Zinserhöhung für Kleinanleger bis 5.000 Euro könnte die Comdirect es tatsächlich erreichen, einige Neukunden zu einem Wechsel zu bewegen, denn gerade beim Tagesgeld sind Anbieterwechsel ja ohne Kündigungsfristen oder sonstige Kosten möglich, Es bleibt abzuwarten, wie lange diese Euphorie anhält und wie sich die anderen Anbieter nach diesem Schritt verhalten werden.
Mittwoch, 17. März 2010 um 22:32
Das Tagesgeld ist nach wie vor eine sehr beliebte Geldanlage, auch wenn die Rendite im letzten Jahr ziemlich nach unten korrigiert wurde. Fast jede Woche gab es neue Meldungen über Zinssenkungen seitens der Tagesgeld Anbieter und man musste als Anleger richtig bangen. Mittlerweile ist auf dem Markt für Tagesgeld aktuell ein Zustand eingetreten, der wieder als etwas stabiler bezeichnet werden kann, weil nicht mehr so häufig negative Zinskorrekturen stattfinden wie noch vor kurzer Zeit. Trotzdem hatte auch das Jahr 2010 bisher nicht allzu viele positive Nachrichten für die Tagesgeld Anleger zu bieten. Nachfolgend wird deshalb kurz eine Skizzierung der Gründe für die jetzige Zinssituation präsentiert und ein Ausblick für die nächsten Monate gewagt.
Die Tagesgeldzinsen wurden der wirtschaftlichen Entwicklung angepasst
Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen 2009 in mehreren Schritten auf 1,00% gesenkt und damit bewirkt, dass die Banken sich dort günstig Kapital beschaffen können. Damit wurde die Grundlage geschaffen, dass die Banken die Zinsen für Einlagen wie Tagesgeld oder Festgeld stark absenken konnten, weil eine günstige Refinanzierungsmöglichkeit bei der EZB vorhanden ist und nicht mehr so großer Bedarf in Bezug auf die Einlangen der Kunden besteht. Aus diesem Grund erhält ein Anleger auf einem Tagesgeldkonto aktuell eben nur noch 2,00% p.a. anstatt 5,00%, wie noch Mitte 2008.
Einige Bonusaktionen haben die ersten Monate 2010 für Tagesgeld Anleger angenehmer gemacht
Auch wenn das Niveau der Tagesgeldzinsen in den ersten Monaten 2010 nicht unbedingt gestiegen ist, gab es doch einige interessante Bonusaktionen wie beispielsweise die Bonuszahlung der Bank of Scotland, bei der jeder Neukunde einmalig 20 Euro erhalten hat, wenn er sein Kapital auf dem Tagesgeldkonto der Bank anlegte. Gerade solche Aktionen haben auch große Resonanz auf dem Markt hervorgerufen und viele Neukunden angezogen. Gerade deshalb kann es interessant sein, als Anleger den Tagesgeld Markt mit Anbietervergleichen in den nächsten Wochen genau zu prüfen, um solche Aktionen auch mitnehmen zu können, falls sie nochmal aufgelegt werden.
Die nahe Zukunft - zwischen Hoffen und Bangen
Ob sich am allgemeinen Niveau der Tagesgeldzinsen in naher Zukunft etwas ändern wird, bestimmt vor allem die Zinspolitik der EZB, denn wenn diese die Leitzinsen anhebt, werden mittelfristig auch die Tagesgeldzinsen steigen. Ansonsten bleibt den Anlegern momentan nur, auf Bonusaktionen der Tagesgeld Anbieter zu hoffen und so die eigene Rendite etwas zu steigern, wobei sich ein Wechsel auch nicht in jedem Fall lohnt.
Montag, 08. März 2010 um 21:56
Das Jahr 2010 hat für die Inhaber von Zinseinlagen wie Tagesgeld oder Festgeld nicht sonderlich gut beginnen, denn bisher sind überwiegend schlechte Nachrichten über Zinssenkungen zu vernehmen, die dafür sorgen, dass die ohnehin schon nicht sehr gute Rendite weiter zusammenschmilzt. Natürlich fragen sich dabei sehr viele Anleger, ob es bald eine Trendwende gibt, oder ob sich die triste Situation vielleicht sogar noch weiter verschlimmert. Nachfolgend wird deshalb ein kleiner Ausblick auf das Jahr 2010 gewagt, um den Anlegern die Gründe und die mögliche Entwicklung aufzuzeigen.
Die Leitzinsen sind die Ursache für das momentane Zinsdebakel
Der Hauptgrund für die momentan sehr niedrigen Festgeld und Tagesgeld Zinsen liegt darin, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen auf das bisher niedrigste Niveau überhaupt gesetzt hat, um die Wirtschaft mit entsprechend viel Liquidität zu versorgen, was wiederum die Kreditklemme bekämpfen soll. Solange die Banken von der EZB Geld für 1,00% Zinsen erhalten, haben Sie wenig Interesse daran, Privatpersonen wesentlich mehr Zinsen für ihren Tagesgeld Einlagen zu zahlen. Beim Festgeld sieht es glücklicherweise zumindest im Bereich der langen Anlagezeiträume noch etwas besser aus, denn die Banken erhalten durch die langen Laufzeiten selbst ein bisschen Planungssicherheit, denn die Leitzinsen könnten in der nächsten Zeit auch wieder steigen.
Viel wird von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängen
Der Schlüssel zu höheren Zinsen wird die wirtschaftliche Entwicklung sein, denn wenn sich die zarten Wurzeln des Aufschwungs stabilisieren, muss die EZB reagieren und die Leitzinsen anheben, um eine Inflation zu verhindern. Dies würde mit leichter Verzögerung auch auf die Zinsen für Geldanlagen durchschlagen und die Anleger könnten wieder mit steigenden Renditen rechnen. Eine Gefahr stellt momentan allerdings die Entwicklung in Griechenland dar, denn wenn dort nicht schnell solide Lösungen gefunden werden, kann dies die wirtschaftliche Entwicklung in ganz Europa leicht zurückwerfen, was letztlich auch schlecht für die Zinssätze wäre.
Das Jahr 2010 bleibt spannend – sichere Geldanlagen sollten ins Anlageportfolio
Trotz der immer noch recht niedrigen Zinsen und der ungewissen Entwicklung sollten Geldanalgen wie Tagesgeld oder Festgeld auf jeden Fall auch mit ins Anlageportfolio, denn es ist äußerst wichtig, einige sichere Posten zu haben, mit deren Rendite sich schon im Voraus planen lässt. Auch wenn Aktien oder andere Fonds momentan mehr Rendite versprechen, sollte das Risiko immer durch Festgeld oder Tagesgeld stabilisiert werden. Mit einer guten Diversifizierung ist man also auf der sicheren Seite und kann beruhigt einen kleinen Teil des eigenen Kapitals auch in riskantere aber vernünftige Geldanlagen investieren.
Mittwoch, 17. Februar 2010 um 21:47
Am 22. Februar wird es soweit sein und die Citibank Deutschland wird sich endgültig in die TARGOBANK umbenennen. Diese Namensänderung geht auf einen Kauf der Citibank Deutschland durch die französische Bank Crédit Mutuel im Dezember 2008 zurück, wobei der Kaufpreis über 5 Milliarden Euro betrug. Die neue TARGOBANK soll jedoch nicht nur als Citibank mit neuem Namen auftreten, sondern erhält auch ein geändertes Produktangebot. Dabei wird offensichtlich die Strategie verfolgt, weniger Produkte anzubieten, diese dafür jedoch wesentlich übersichtlicher zu gestalten und den Kunden eine individuellere Beratung anzubieten.
Noch sind nicht allzu viele Details über die neuen Produkte bekannt
Die genaue Ausgestaltung der Produktpalette der TARGOBANK ist bisher noch im Ungewissen, denn die Bank möchte diese erst zum Neustart bekannt geben. Als sicher kann jedoch angesehen werden, dass die Kreditkartensparte künftig zum Kreditbereich gehört und dass es eine grobe Einteilung in Bereiche wie Konto, Kredite und Sparen geben wird, wobei die Details von Seiten der Bank auch hier noch nicht bekannt gegeben wurden. Es gibt lediglich Gerüchte über ein neues Girokonto, welches ab einem monatlichen Geldeingang von 600 Euro kostenlos nutzbar sein soll und nicht nur online, sondern auch per Telefon oder per Selbstbedienungsterminal in den Filialen geführt werden kann. Man darf also gespannt sein, wie die neuen Produkte der TARGOBANK aussehen werden und ob diese von den Konditionen her vielleicht noch die ein oder andere Überraschung bergen werden.
>Die Kunden müssen sich auf einige Umstellungen vorbereiten
Die 3,4 Millionen Privatkunden der Citibank Deutschland werden von der TARGOBANK natürlich mit übernommen, müssen sich aber aufgrund des Namenswechsels natürlich auf ein paar Veränderungen gefasst machen. So werden beispielsweise die Kredit- und Debitkarten komplett ausgetauscht, um den Namenswechsel auch komplett vollziehen zu können und darüber hinaus ist bisher noch nicht ganz klar, ob sich sie Konditionen auch für Bestandskunden ändern.
Die Targobank startet als größte Privatkundenbank Deutschlands
Mit einem Kundenstamm von 3,4 Millionen Personen ist dies ein Bankenstart der besonderen Art, denn welche Bank konnte schon von sich behaupten, als größte Privatkundenbank Deutschlands die Geschäfte aufzunehmen. Dabei wird es auf jeden Fall spannend, denn durch einen solch deutlich vollzogenen Identitätswechsel muss sich die TARGOBANK das Vertrauen der Kunden auch erst erarbeiten. Ob ihr das gelingt, werden die nächsten Monate zeigen, wobei es natürlich auch in hohem Maße von den neuen Produkten abhängt, die die TARGOBANK zur Verfügung stellen möchte.
Freitag, 12. Februar 2010 um 14:53
Wenn man die Statistik betrachtet, dann besitzt jeder Bürger im Durchschnitt mindestens ein Girokonto. Sehr viele Bürger führen ihr Girokonto zwischenzeitlich online. Mit Hilfe eines Girokontenvergleich (ähnlich dem Tagesgeldvegleich) ist es möglich, das für sich selbst günstigste Girokonto zu finden. Natürlich ist es auch möglich, dass man sich die Mühe macht und bei den einzelnen Banken persönlich vorspricht und sich Angebote einholt und sich mit entsprechendem Informationsmaterial versorgt.
Girokonto-Angebote oft auch kostenlos
Von großen Banken und Kreditinstitutionen werden die Girokonten größtenteils kostenlos angeboten. Trotzdem sollte man das genau überprüfen, denn in der Praxis zeigt es sich, dass es immer noch Banken gibt, die ihrem Kunden vereinzelte Gebühren berechnen. Dabei handelt es sich um Gebühren für Überweisungen und Daueraufträge, Ein- und Auszahlungen und Gebühren für die Kontoführung. Sollte man das bemerken, sollte man die Bank wechseln. Es gibt überall günstigere Anbieter.
Der kostenlose und unabhängige Girokontovergleich
Im Internet kann man einen Girokontenvergleich durchführen. Hier erfährt der Kunde innerhalb kürzester Zeit, welche Kosten auf ihn zukommen. Die Handhabung eines Girokontenvergleich ist relativ einfach und geht sehr schnell. Der Kunde braucht nur seine Wünsche an das Konto einzugeben und die besten Angebot werden für ihn herausgesucht.
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