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Die 2% Hürde ist von einigen Banken geknackt

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Nachdem der Tagesgeld Markt in den letzten Monaten nicht gerade von positiven Zinsnachrichten berührt wurde, kann man nun sagen, dass die aktuelle Situation zumindest eine gute Basis knapp oberhalb der Schwelle von 2,00% ermöglicht. Mittlerweile haben 3 Anbieter die 2%-Marke geknackt und bieten ihren Kunden damit verhältnismäßig attraktive Zinskonditionen auf den jeweiligen Tagesgeldkonten. Nachfolgend sollen deshalb kurz die Angebote der comdirect Bank, der Bank of Scotland und natürlich auch der DAB Bank etwas genauer unter die Lupe genommen werden, um dem interessierten Anleger zu zeigen, mit welchen Besonderheiten bei einem Zinssatz von 2,10% zu rechnen ist.


Die comdirect Bank bietet nur Kleinanlegern wirklich gute Zinsen


Auch wenn die die comdirect Bank zu den Tagesgeld Anbietern gehört, die aktuell einen Zinssatz von 2,10% zur Verfügung stellen, muss einschränkend gesagt werden, dass dieser lediglich für Einlagen bis zu 5.000 Euro gilt und damit ausschließlich für Kleinanleger interessant ist. Einlagen, die über 5.000 Euro hinaus gehen, werden bis zu einer Summe von 50.000 Euro hingegen nur mit einem Zinssatz von 1,00% verzinst und noch höhere Anlagebeträge sogar nur mit 0,50% pro Jahr. Auch wenn die Einlagensicherung der comdirect Bank bei ca. 109 Millionen Euro pro Kunde liegt, sind die hohen Zinsen wirklich nur für Kleinanleger reserviert.


Bei der Bank of Scotland gilt der Zinssatz von 2,10% nahezu uneingeschränkt


Wer hingegen ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland eröffnet, kann die 2,10% Tagesgeldzinsen nahezu unabhängig von der Höhe der Einlage bekommen. Darüber hinaus bietet die Bank of Scotland jedem Tagesgeld Neukunden bis zum 23.08.2010 ein Startguthaben von 30 Euro für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos. Der einzige begrenzende Faktor ist hierbei die Einlagensicherung, die nur bis zu einem Betrag von 50.000 Pfund reicht und damit für größere Anlagen durchaus ein Risiko mit sich bringt.


Die DAB Bank verbindet den hohen Tagesgeldzins mit einem Depotwechsel


Auch bei der DAB Bank erhält man aktuell bis zu 2,10% auf das eigene Tagesgeldkonto, wobei diese tollen Konditionen mit der Eröffnung eines Depotkontos mit mindestens 6.000 Euro Guthaben verknüpft sind. Jeder, der also ein neues Depotkonto bei der DAB Bank eröffnet, bekommt bis zu einer Einlage von 10.000 Euro 2,10% Tagesgeldzinsen. Der Zinssatz wird sogar bis zum 30.06.2011 garantiert, was ein wirklich großes Maß an Planungssicherheit bietet. Wer also sowieso ein Depot eröffnen möchte und gleichzeitig tolle Tagesgeldzinsen in Anspruch nehmen will, liegt mit dem Angebot der DAB Bank genau richtig, wobei auch die Maximaleinlage zum hohen Zins mit 10.000 Euro recht niedrig liegt und es für weitergehende Guthaben lediglich 0,50% Zinsen gibt.

 

Tagesgeld wird im Vergleich zur Bekanntheit selten genutzt

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Das Tagesgeld wird nicht selten als eine der beliebtesten Geldanlagen überhaupt bezeichnet, weil es flexibel wie ein Sparbuch ist, dabei aber eine wesentlich höhere Rendite mit sich bringt. Im Vergleich zu seiner Bekanntheit ist es jedoch hierzulande nach wie vor unterrepräsentiert, wie eine Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGovPsychonomics im Auftrag der Bank of Scotland ergab. Demnach kennen 85% der Befragten das Tagesgeldkonto, jedoch wird es lediglich von 49% genutzt. Dieser Wert ist zwar sehr beachtlich, gemessen an der Bekanntheit jedoch noch ausbaufähig.


Die Studie zeigte auch eine unterschiedliche Nutzung in den Altersgruppen auf


Neben der generellen Frage nach der Nutzung eines Tagesgeldkontos, hat die Studie auch nach bestimmten Altersgruppen differenziert. Das Ergebnis zeigt auf, dass das Tagesgeld vor allem bei den jüngeren Leuten zwischen 20 und 40 Jahren ankommt, denn dort liegt der Nutzungsgrad bei 55%, wohingegen in der Altersgruppe zwischen 50 und 60 Jahren lediglich 42% ein solches Tagesgeldkonto in Anspruch nehmen. Dies könnte ein Hinweis auf die verstärkte Internetnutzung der jüngeren Generation sein, denn das Tagesgeld wird gerade im Internet sehr intensiv vertrieben.


Immer noch große Zinsverluste durch Sparbuch-Nutzung


Da das Sparbuch in Deutschland nach wie vor eine sehr große Verbreitung aufweist, geht man bei der Bank of Scotland davon aus, dass die deutschen Anleger insgesamt bis zu 3 Milliarden Euro an möglichen Zinseinnahmen verschenken, die nur durch eine Umstellung von einem Sparbuch auf ein Tagesgeldkonto möglich wären. Wie man sieht, scheint hier noch ein großes Verbesserungspotenzial vorzuliegen, welches unter dem Strich einiges an Geld bringt. Wer also zu Hause noch ein altes Sparbuch hat, sollte sich überlegen, ob er nicht vielleicht umsteigen möchte, denn selbst in einer Niedrigzinsphase, wie sie aktuell vorherrscht, gibt es mit einem Tagesgeld Vergleich die Möglichkeit, im Regelfall attraktivere Zinskonditionen zu finden als auf einem Sparbuch.

 

Comdirect Bank erweitert die Zinsstaffelung beim Tagesgeld

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Tagesgeld ist eine Geldanlage, die durch eine gute Kombination aus Sicherheit, Rendite und Flexibilität eine beachtliche Beliebtheit errungen hat. Leider sind die Tagesgeld Anleger in Bezug auf die Zinspolitik der Anbieter schon seit zwei Jahren nicht gerade verwöhnt worden und nun folgt die nächste negative Nachricht, da diesmal die Comdirect Bank vor allem den Bestandskunden die Tagesgeldzinsen kürzen muss. Bisher galt für Einlagen zwischen 5.000 und 30.000 Euro ein einheitlicher Zinssatz in Höhe von 1,20% und erst zwischen 30.000 und 50.000 Euro gab es nur 1,00% pro Jahr. Dies wird ab sofort geändert und die 1,00% gelten bereits zwischen 5.000 bis 50.000 Euro.


Der Höchstzinssatz von 2,10% gilt nach wie vor nur bis 5.000 Euro Einlage


Mit der Zinssenkung büßt das Tagesgeld der Comdirect Bank gerade bei Einlagen zwischen 5.000 und 50.000 Euro an Attraktivität ein. Der durchaus interessante Höchstzins von 2,10% p.a. gilt hingegen weiterhin nur bis zu einer Anlagesumme von 5.000 Euro. Vor allem Kleinanleger mit geringer Kapitalbasis können bei der Comdirect Bank also von der dortigen Zinsstaffel profitieren, wohingegen eine höhere Geldanlage auf dem Tagesgeldkonto nur bedingt interessant ist. Einlagen über 50.000 Euro werden gar nur mit 0,50% pro Jahr vergütet, was jedoch auch schon vor Änderung der Zinsstaffel gültig war.


Die Zinssenkungswelle scheint weiter ihre Kreise zu ziehen


Nachdem bereits in der letzten Woche 3 Tagesgeldanbieter angekündigt hatten, ihre Tagesgeldzinsen zu senken, scheint die Welle der negativen Nachrichten aktuell einfach nicht abzureißen. Es bleibt zu hoffen, dass dies für längere Zeit die letzte Runde der schlechten Zinsmeldungen war und dass nun die Talsohle überschritten ist. Aktuell gibt es zwar noch keine Anzeichen für eine Verbesserung der allgemeinen Zinssituation, jedoch sollte der Spielraum nach unten aufgrund der niedrigen Leitzinsen langsam ausgereizt sein.

 

Tagesgeldzinsen im freien Fall – ein Ende in Sicht?

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Wer sich vor zwei Jahren die Lage auf dem Tagesgeldmarkt genauer angeschaut hat, kam sich vor wie im Anlegerparadies, denn Zinssätze von 4-5% pro Jahr waren keine Seltenheit und das Ganze gab es bei einer in Deutschland traditionell hohen Einlagensicherung. Dann folgte jedoch die große Finanz- und Wirtschaftskrise, die wirklich einiges verändert hat und auf dem Tagesgeldmarkt fast so etwas wie einen Erdrutsch auslöste. Mittlerweile gibt man sich auch mit Zinssätzen von 2,00% in der Spitze zufrieden und freut sich über jede noch so kleine positive Nachricht. Leider sind diese sehr rar gesät und im Gegenzug gab es erneut Zinssenkungen von 3 Anbietern, die dies parallel bekannt gegeben haben.


Die Zinssenkungswelle scheint sich fortzusetzen


Mit den letzten Ankündigungen der DAB Bank, der Sparkassen und der ING-DiBa, die Tagesgeld Zinsen weiter zu senken, scheint sich die Tendenz nach unten weiter fortzusetzen. Auch wenn die Zinssenkungen oftmals eher marginal ausfallen, ist die Summe der schlechten Nachrichten aktuell so erdrückend, dass das Zinsniveau stetig absinkt. Wer momentan ein verhältnismäßig gutes Tagesgeldangebot nutzen möchte, muss schon einen Tagesgeld Vergleich in Anspruch nehmen, denn so findet man die aktuell interessantesten Tagesgeldkonten und kann das Maximum herausholen.


Änderungen aktuell nicht in Sicht - die Leitzinsen bleiben niedrig


Wer aktuell auf eine Veränderung der allgemeinen Zinssituation hofft, findet leider nur sehr wenig Hinweise darauf, dass die EZB die Leitzinsen anheben könnte. In den letzten Monaten hat der EZB-Rat den Zinssatz stets auf dem historisch niedrigen Stand von 1,00% belassen und die Experten sind sich einig, dass es auch keine Veränderung in der nächsten Zeit geben wird. Natürlich sind solche Voraussagen immer etwas vage, jedoch gibt es aktuell einfach keine Anzeichen, dass sich an der Geldpolitik der EZB etwas ändern wird.


Die wirtschaftliche Gesamtentwicklung als einziger Hoffnungsschimmer


Der einzige Hoffnungsschimmer für die Tagesgeldanleger ist aktuell die positive wirtschaftliche Entwicklung, die mit der Zeit Inflationstendenzen mit sich bringen kann. Darauf müsste die EZB dann mit Zinsanhebungen reagieren, was wiederum positiv für die Tagesgeldzinsen wäre. Der genaue Zeitraum bis zur Reaktion der EZB ist bisher jedoch nicht vorauszusehen, so dass einem letztlich wirklich nur die Hoffnung bleibt, dass die Leitzinsen so bald wie möglich steigen werden, damit man wieder positive Tagesgeld Renditen erwirtschaften kann. Ansonsten gibt es aktuell leider kaum Positives in Bezug auf die Tagesgeldzinsen zu vermerken und man kann gespannt sein, ob es weitere Zinssenkungen anderer Anbieter geben wird.

 

Neue Welle von Zinssenkungen beim Tagesgeld

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Das Tagesgeldkonto ist nach wie vor eine der beliebtesten Geldanlagen in Deutschland, was vor allem daran liegt, dass man sein Geld jederzeit zur Verfügung hat und trotzdem noch ganz ansehnliche Zinsen erhält. In letzter Zeit ist es aber gerade bei der Rendite wie verhext, denn die Banken kündigen im stetigen Rhythmus immer weitere Zinssenkungen an, die das Tagesgeld jedes Mal ein kleines Stück unattraktiver werden lassen. Nun haben gleich drei Banken zum Anfang des Monats die Tagesgeldzinsen gesenkt, was für die Anleger eine weitere bittere Pille mit sich bringt.


DAB Bank senkt Tagesgeldzinsen auf 2,10% - im Gegenzug verlängerte Zinsgarantie


Die Zinsänderung bei der DAB Bank wird man als Tagesgeld Anleger mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten, denn der Höchstzinssatz wird zwar ab sofort von bisher 2,30% auf 2,10% gesenkt und gilt auch nur noch für eine Summe bis zu 10.000 Euro (vormals 15.000 Euro), jedoch wird dieser zur Zeit immer noch recht attraktive Zinssatz dafür auch bis zum 30.06.2011 garantiert. Wer also jetzt ein Tagesgeldkonto bei der DAB Bank eröffnet oder nutzt, bekommt ein ganzes Jahr Planungssicherheit. Beträge oberhalb von 10.000 Euro sollte man allerdings bei einer anderen Bank deponieren, denn diese würden bei der DAB Bank nur mit 0,50% verzinst.


Zinssenkung beim S-Broker der Sparkasse auf 1,50%


Auch die Sparkasse hat zum 01. Juli die Tagesgeldzinsen auf dem S-Broker KontoPlus von 1,75% auf 1,50% pro Jahr abgesenkt. Dieser Zinssatz gilt dafür nach wie vor bis zu einer Anlagesumme von 500.000 Euro, wobei 10.000 Euro als Mindesteinlage für eine kostenlose Kontoführung festgelegt sind, was man im Tagesgeld Bereich auch eher selten findet. Die Senkung um 25 Basispunkte fällt damit eher gering aus und die Tatsache, dass der Zins dafür auch bis zu einer hohen Anlagesumme gilt, macht dieses Tagesgeldkonto auf jeden Fall für Anleger mit viel Kapital interessant.


Auch bei der ING-DiBa wurden Zinssenkungen auf 1,90% durchgeführt


Wer als Neukunde der ING-DiBa bis gestern noch 2,00% Tagesgeldzinsen für ein neu eröffnetes Extra-Konto bekommen hätte, muss sich heute leider mit 1,90% begnügen, denn die ING-DiBa hat zum heutigen Tag den Spitzenzins um 10 Basispunkte gesenkt, garantiert ihn jedoch auch für 6 Monate. Bestandskunden, die keinerlei Bonusaktionen mehr nutzen erhalten zudem auch einen verringerten Zinssatz, der von 1,50% p.a. auf 1,30% p.a. heruntergefahren wurde. Auch diese Zinssenkung ist zwar recht marginal, jedoch bedeutet sie einen weiteren Schritt in die aus Anlegersicht falsche Richtung. Es bleibt zu hoffen, dass der Tagesgeld Markt bald wieder bessere Nachrichten mit sich bringt.

 

Die neue Bankenabgabe – Einflüsse auf das Tagesgeld?

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Nach der großen Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008 gab es in der Politik von Anfang an Überlegungen, wie die Banken an den horrenden Verlusten beteiligt werden können, die sie größtenteils selbst verursacht hatten. Mit der Bankenabgabe folgt nun eine erste größere Antwort, von der gestern aus dem Finanzministerium weitere Details bekannt wurden. Demnach müssen Banken künftig eine jährliche Bankenabgabe zahlen, die in einen Fonds zur Rettung von Banken in Schieflage einfließt. Unter dem Strich erhofft sich der Finanzminister damit Fondseinnahmen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro, wobei im Krisenfall bei nicht ausreichender Fondsausstattung auch noch zusätzliche Kredite in begrenztem Rahmen aufgenommen werden können, die die Banken ebenfalls zurückzahlen müssen.


Bemessung der Bankenabgabe berücksichtigt einlagenstarke Sparkassen


Bei der Bemessung der Bankenabgabe hat die Bundesregierung offenbar Fingerspitzengefühl gezeigt, da die Kunden-Einlagen vom Bemessungsbetrag abgezogen werden und weniger riskant agierende Banken wie die Sparkassen damit auch eine geringere Bankenabgabe leisten müssten. Die Bemessungsgrundlage ist damit die Summe der Passiva minus haftendem Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (Einlagen). Darüber hinaus sollen außerbörsliche Derivate die Vernetztheit von Banken am Kapitalmarkt anzeigen, was ebenfalls in die Berechnung der Bankenabgabe einfließt. Der Höchstbetrag der Bankenabgabe soll zudem bei 15% des Jahresgewinns liegen, wohingegen auch Banken mit keinem Jahresüberschuss oder Verlust einen Mindestbetrag von 5% der Bemessungsgrundlage zahlen.


Die Bankenabgabe bleibt zunächst ein Einzelprojekt verschiedener Staaten


Die Bankenabgabe sollte nach dem Willen der Bundesregierung ein internationales Projekt werden, jedoch ist eine koordinierte Lösung auf dem G20-Gipfel der Industrienationen gescheitert. Aus diesem Grund wird diese Idee nun zunächst in einigen Staaten umgesetzt, die auf nationaler Ebene dafür plädiert und entsprechende Entwürfe in die Tat umgesetzt haben. Es bleibt nun abzuwarten, ob sich letztlich doch noch weitere Staaten für die Bankenabgabe einsetzen werden.


Welche Auswirkungen könnte die Bankenabgabe auf das Tagesgeld haben?


Die Bankenabgabe bringt neue Kosten für die Banken mit sich und diese reagieren darauf normalerweise sehr empfindlich. So könnte es also sein, dass die Banken ihre zusätzlichen Kosten in Form geringerer Tagesgeld Zinsen an die Kunden weitergeben. Bisher ist nicht klar, ob dies tatsächlich passiert, jedoch besteht diese Möglichkeit auf jeden Fall. Für die Anleger bedeutet dies, dass sie spätestens im nächsten Jahr die Zinssätze ihrer Tagesgeldkonten noch genauer im Blick behalten sollten. Banken, die sowieso verstärkt auf risikolose Alternativen setzen, könnten so allerdings auch einen Wettbewerbsvorteil erlangen, denn für sie dürfte die Bankenabgabe geringer ausfallen.

 

Was bedeutet der EZB Zinsbeschluss für die Tagesgeldzinsen?

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Gestern tagte der EZB-Rat und dieser hat die Entscheidung gefällt, die Leitzinsen auch weiterhin auf dem Satz von 1,00% zu belassen. Offenbar denkt man innerhalb der EZB, dass die Wirtschaft auch weiterhin günstiges Kapital benötigt, und möchte die Geldversorgung deshalb stabil halten. Was für Kreditnehmer wohl durchaus ein sehr gutes Zeichen darstellt, ist für Anleger, die auf Zinseinlagen wie Tagesgeld, Festgeld oder Sparbücher setzen, eher als negativ zu bewerten. Was das genau bedeutet und wie die Zusammenhänge diesbezüglich aussehen, wird nun etwas genauer beleuchtet.


Die Leitzinsen zeigen die Kapitalkosten für Banken an


Eine Geschäftsbank hat verschiedene Möglichkeiten, an Kapital zu gelangen, verschafft sich das meiste Geld allerdings über die Europäische Zentralbank. Der von der EZB festgelegte Leitzins zeigt den Banken an, wie teuer diese Art der Kapitalbeschaffung ist. Alternativ setzen Banken natürlich auch auf Einlagen von Privatanlegern, die ihr Kapital in Festgeld, Tagesgeldkonto oder Sparbücher investieren. Liegen die Leitzinsen nun niedrig, haben die Geschäftsbanken keinen Grund, den privaten Anlegern hohe Zinsen für ihre Einlagen zu zahlen, weil sie ja bei der EZB günstigeres Kapital erhalten, wohingegen bei hohen Leitzinsen auch die Tagesgeldzinsen steigen, denn dann gibt es für die Geschäftsbanken nicht mehr die günstige Alternative EZB.


Nach Expertenmeinung werden die Leitzinsen auch weiterhin nicht steigen


Da viele Experten davon ausgehen, dass die Leitzinsen auch weiterhin nicht steigen werden, kann man allgemein davon ausgehen, dass innerhalb dieses Jahres keine großen positiven Veränderungen in Bezug auf die Tagesgeldzinsen zu erwarten sind. Die Geschäftsbanken orientieren sich aus den oben genannten Gründen an den Leitzinsen und haben ohne eine entsprechende Aktivität der EZB keinen Grund, wieder mehr für Tagesgeld zu bezahlen. Da das Tagesgeld jedoch sehr beliebt ist und von den deutschen Anlegern trotzdem gerne genutzt wird, heißt es für die Anleger, weiter abzuwarten und auf Veränderungen zu hoffen.


Einziger Hoffnungsschimmer ist die wirtschaftliche Erholung


Der aktuell einzige Hoffnungsschimmer für die Tagesgeld Anleger ist die wirtschaftliche Erholung im Lande, die wohl weiter fortzuschreiten scheint. Sobald diese nämlich erste Früchte trägt und Inflationsgefahren aufkommen, wird die EZB gezwungen, ihre Zinspolitik wieder neu zu überdenken. In Expertenkreisen geht man zwar nicht davon aus, dass dies so bald passieren wird, jedoch können auch diese sich irren. Unter dem Strich ist es zwar unwahrscheinlich, dass sich die Tagesgeldzinsen in diesem Jahr noch einmal signifikant erhöhen, aber es ist nicht unmöglich und kann vielleicht ja doch noch für ne Überraschung sorgen.

 

EZB belässt Leitzinsen bei 1,00% - keine Änderung in Sicht

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Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) Jean-Claude Trichet hat vor der Presse erklärt, dass die EZB die Leitzinsen auch weiterhin auf dem in Europa historisch niedrigen Niveau von 1,00% belassen will. Ein entsprechender Entschluss des EZB-Rates sei am heutigen Donnerstag gefallen, hieß es weiter. Damit führt die Zentralbank ihrer Zinspolitik weiter, wie es die Experten bereits vorausgesagt haben, wobei diese davon ausgehen, dass auch in den nächsten Monaten mit keiner Änderung zu rechnen sei. Anleger, die auf Zinseinlagen setzen, sollten sich also auch weiterhin auf niedrige Renditen einstellen.


Das Vorgehen der EZB beim Kauf von Staatsanleihen wird allgemein kritisiert


Während die Experten den Zinsschritt der EZB allgemein erwartet haben, ist immer noch unklar, wie das Verfahren beim Kauf von Staatsanleihen durch die Zentralbank geregelt ist und ob dadurch nicht mittelfristig eine verstärkte Inflation entstehen könnte. Im Zuge der Griechenland-Krise hatte sich die EZB nämlich entschlossen, Staatsanleihen von finanziell angeschlagenen Euro-Staaten zu kaufen, um diesen entsprechend bei der Kreditversorgung zu helfen. Die Märkte haben diese Maßnahme allgemein eher missbilligt, so dass es von vielen Experten entsprechende Kritik gab. Aus dem Treffen des EZB-Rates soll es deshalb auch vermehrt um diese Thematik gegangen sein, die wohl nach wie vor als problematisch angesehen wird, denn die EZB hat offenbar schon Staatsanleihen im Gesamtwert von 40,5 Milliarden Euro gekauft.

 

Entwicklung der Tagesgeldzinsen im Mai 2010

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Als Anleger im Tagesgeld Bereich ist es aktuell eigentlich keine Seltenheit, schlechte Zinsnachrichten zu bekommen, denn die Anbieter senken reihenweise ihre Zinsen, wenn sich auch beobachten lässt, dass das Tempo der Zinssenkungen leicht abgenommen hat. Dies ist jedoch hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass das Niveau der Tagesgeldzinsen im Mai 2010 bereits relativ niedrig liegt. Viel mehr als 2% Zinsen erhält man als Anleger momentan einfach nicht, wobei diese Marke nicht selten auch nur für Neukunden oder nur bis zu bestimmten Anlagebeträgen gilt. Nachfolgend werden kurz die Ursachen skizziert und ein Blick in die Zukunft gewagt.


Die Euro-Krise hat den Aufschwung leicht untergebuttert


Wenn man sich an den März und den April dieses Jahres erinnert, fiel auf, dass die wirtschaftliche Entwicklung eindeutig wieder nach oben zeigte, was bei einer entsprechend erfreulichen Entwicklung wahrscheinlich auch die Europäische Zentralbank (EZB) dazu animiert hätte, die Leitzinsen anzuheben, um Inflationsrisiken vorzubeugen. Steigende Leitzinsen hätten ihrerseits bewirkt, dass die Banken wieder auf ihre Kunden zugegangen wären und die Renditen für Zinseinlagen erhöht hätten. Leider wird sich diese Entwicklung nun zeitlich verschieben und es ist bei Ausmaß der Euro-Krise noch nicht abzusehen, wann die Märkte wirklich wieder entsprechendes Vertrauen gefasst haben.


Gute Tagesgeld-Angebote mit einem Tagesgeld Vergleich suchen


Da es aktuell gerade nicht sehr rosig auf dem Tagesgeld Markt aussieht, ist es für die Anleger umso wichtiger, sich wirklich gut auf dem Markt auszukennen, um die bestmöglichen Renditen einzufahren. Dies funktioniert am einfachsten mit einem Tagesgeld Vergleich, der online zur Verfügung gestellt wird, denn dieser zeigt die Konditionen sehr vieler Anbieter auf und sorgt auf diese Weise dafür, dass man sich auf der Basis harter Fakten für ein Tagesgeldkonto entscheiden kann, welches voll und ganz den eigenen Vorstellungen entspricht und möglichst hohe Zinsen mit sich bringt. Da ein solcher Tagesgeld Vergleich kostenlos zur Verfügung steht, ist es nur sinnvoll, vor einer Entscheidung darauf zurückzugreifen.


Die nahe Zukunft der Tagesgeldzinsen wird wohl weiter von Tristesse geplagt sein


Auch wenn alles an der EZB hängt und diese hin und wieder durchaus auch einmal überraschende Entscheidungen treffen kann, werden die Tagesgeld Zinsen sich in den nächsten Monaten wahrscheinlich kaum verändern. Erst ab Herbst wird es wahrscheinlicher, dass die Leitzinsen und mit zeitlicher Verzögerung auch die Tagesgeldzinsen steigen werden. Bis dahin ist es sinnvoll, das eigene Kapital möglichst renditeträchtig zu parken und abzuwarten, bis sich wirklich attraktive Anlagemöglichkeiten ergeben, die eine entsprechende Sicherheit mit sich bringen.

 

Rückblick auf die Tagesgeldzinsen im März 2010

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Als Tagesgeld Anleger ist man schon seit fast zwei Jahren eher schlechte Nachrichten gewohnt, denn durch die Finanz- und Wirtschaftskrise wurden die Leitzinsen von der Europäischen Zentralbank stark abgesenkt, was zur Folge hatte, dass auch die Banken die Zinsen für entsprechende Einlagen rapide kürzten. Trotzdem kann der März 2010 als ein recht positiver Monat betrachtet werden, denn es gibt einige interessante Aktionen verschiedener Tagesgeld Anbieter und es gab wesentlich weniger Zinssenkungen zu vermelden. Nachfolgend werden die wichtigsten Punkte in Bezug auf die Tagesgeldzinsen im März 2010 noch einmal aufgezeigt.


Verschiedene Neukunden-Aktionen der einzelnen Anbieter


Ein gutes Beispiel für die ersten Hoffnungsschimmer ist beispielsweise die Comdirect Bank, die seit langem mal wieder die Tagesgeld Zinsen angehoben hat. So können Anleger auf einem Tagesgeldkonto bis zu einer Summe von 5.000 Euro nun 2,10% Zinsen p.a. bekommen und auch die DAB Bank stellt mit einem garantierten Zinssatz von 2,30% bis 30.09.2010 eine neue Marke auf, wobei dies natürlich nur für Neukunden gilt. Die Bank of Scotland hat zudem das Startguthaben von 20 Euro bis zum 31.05.2010 verlängert, so dass auch hier zusammen mit den 2,10% pro Jahr eine sehr ansehnliche Rendite zu holen ist.


Das grundsätzliche Niveau der Tagesgeldzinsen ist immer noch recht gering


Auch wenn die positiven Bewegungen auf dem Tagesgeld Markt für die Anleger wirklich tolle Nachrichten darstellen, muss nach wie vor gesagt werden, dass das Zinsniveau immer noch auf einem erschreckend niedrigen Stand liegt. Mittelfristig wird sich dies auch erst ändern, wenn die EZB beschließt, die Leitzinsen wieder ein Stück anzuheben. Bis dahin sind solche Zinsnachrichten wie im März 2010 das Beste, was ein Tagesgeld Anleger momentan erwarten kann und wie man sieht, ist auch die Beliebtheit dieser Geldanlage durch das geringe Zinsniveau bisher kaum beeinträchtigt worden.


Fazit: Bis Mitte des Jahres wird es wohl kaum massivere Änderungen geben


Möchte man einen Ausblick auf die nahe Zukunft werfen, so lässt sich sagen, dass die Tagesgeld Konditionen in den nächsten 1-2 Monaten wohl nicht massiv ansteigen werden, denn bisher gab es noch keine deutlichen Signale der Europäischen Zentralbank für eine Erhöhung der Leitzinsen. Dies kann sich nach der nächsten Sitzung aber wieder ändern, denn es wird immer ein Ausblick auf die nächsten Monate vermittelt, der dann entsprechend interpretiert werden kann. Bis jetzt sollten Sie als Tagesgeld Anleger einfach abwarten und versuchen, die besten Zinsangebote mitzunehmen, bis die Zinssituation wieder etwas klarer ist.

 
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